Die Farben der Zeit – ausführliche Filmbeschreibung

Kino im BAC · Ausführliche Filmbeschreibung

Ein Haus voller Erinnerungen. Eine Reise zu den eigenen Wurzeln.

Cédric Klapisch verbindet eine Familiengeschichte in der Gegenwart mit dem Paris des Jahres 1895.

Mittwoch, 21. Oktober 2026 · 19:30 Uhr

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Was ein Erbe in Bewegung bringt

Vier Menschen, die sich bisher kaum kannten, stehen plötzlich vor einer gemeinsamen Aufgabe: Sie haben ein altes Haus in der Normandie geerbt. Bei ihrer Erkundung finden sie Spuren eines Lebens, von dem in der Familie nur wenig bekannt war. Fotos und andere Hinterlassenschaften wecken ihre Neugier auf Adèle. Die Beschäftigung mit der Vorfahrin bringt auch die Verwandten einander näher und verändert ihren Blick auf die eigene Zukunft.

Adèles Weg nach Paris

Der Film führt zurück ins Jahr 1895. Adèle verlässt ihre vertraute Umgebung, um in Paris nach ihrer Mutter zu suchen. In der Großstadt trifft ihre persönliche Suche auf eine Zeit des künstlerischen und technischen Wandels. Fotografie und impressionistische Malerei eröffnen unterschiedliche Möglichkeiten, die Welt festzuhalten. Für Adèle wird die Reise damit auch zu einer Begegnung mit Lebensentwürfen, die ihr zuvor fern waren.

Zwei Zeiten im Gespräch

Klapisch lässt Vergangenheit und Gegenwart aufeinander antworten. Im Interview mit dem Festival de Cannes beschreibt er die Umbrüche vor 1900 als Gegenüber zu den Veränderungen unserer eigenen Zeit. Wie beeinflussen neue Bilder und Technologien unser Leben? Was bleibt von Menschen, wenn wir nur ihre Spuren kennen? Die Familiengeschichte verbindet diese Fragen mit der Suche nach Nähe und Zugehörigkeit.

Das Ensemble

Suzanne Lindon spielt Adèle. In den Gegenwartsszenen sind unter anderem Abraham Wapler, Vincent Macaigne, Julia Piaton und Zinedine Soualem zu sehen. Die französische Tragikomödie wurde 2025 beim Festival de Cannes außerhalb des Wettbewerbs vorgestellt.

Filmdaten

Originaltitel
La Venue de l’avenir
Land / Jahr
Frankreich 2025
Regie
Cédric Klapisch
Drehbuch
Cédric Klapisch, Santiago Amigorena
Laufzeit
ca. 125 Minuten
Altersfreigabe
FSK 12
Besetzung
Suzanne Lindon, Abraham Wapler, Vincent Macaigne, Julia Piaton, Zinedine Soualem, Paul Kircher, Vassili Schneider, Sara Giraudeau, Cécile de France

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