Unsere Eigenproduktion · Spielzeit 2026/2027
Wenn Liebe keine Grenzen kennt.
Ein Opa. Eine Enkelin. Eine Reise nach Venedig, die mitten ins Herz führt.
Theater in Bad Arolsen · Große Bühne · Saal mit 120 Zuschauerplätzen
SpieltermineNovember 2026: alle sechs Vorstellungen ausverkauft.
Neu: zwei Zusatzvorstellungen am 12. und 13. Februar 2027 · Vorverkauf ab 01.11.2026 um 8 Uhr.
Premiere: 20. November 2026

Die Geschichte
Erinnerungen verblassen. Verbundenheit bleibt.
Für Tilda ist Amandus vor allem eines: ihr Opa.
Amandus ist an Alzheimer erkrankt. Nach dem Tod seiner Frau Margarete zieht er zu seinem Sohn Niko, dessen Frau Sarah und ihrer Tochter Tilda. Doch der gemeinsame Alltag bringt die Familie zunehmend an ihre Grenzen.
Tilda begegnet ihrem Opa mit einer besonderen Selbstverständlichkeit. Als er in ein Pflegeheim ziehen soll, bricht sie mit ihm nach Venedig auf – dorthin, wo Amandus und Margarete einst ihre Flitterwochen verbrachten.
Eine Reise voller Begegnungen, Konflikte und Erinnerungen. Berührend, manchmal überraschend komisch und nah an den Fragen, die Familien bewegen.
Nach dem Film von Til Schweiger und Hilly Martinek.
Für die Bühne bearbeitet von Florian Battermann.
Spieltermine & Karten
Ein Abend, der bleibt.
November 2026: ausverkauft
Alle regulären Vorstellungen im November 2026 und die Extravorstellung sind ausverkauft. Vielen Dank für euer großes Interesse!

Zusatzvorstellungen
Februar 2027
| 19:30 Uhr · Zusatzvorstellung | Termin vorbeiJetzt Karten kaufen(Vorverkauf ab 01.11.2026 um 8 Uhr) |
| 19:30 Uhr · Zusatzvorstellung | Termin vorbeiJetzt Karten kaufen(Vorverkauf ab 01.11.2026 um 8 Uhr) |
Karten ab 14 €

Hinweis für Vereinsmitglieder und Presse: Generalprobe
Auf, vor und hinter der Bühne
Unsere Geschichte hinter der Geschichte.
Mit der zweiten Eigenproduktion des Jahres 2026 bringt das BAC-Theater Bad Arolsen vertraute und neue Gesichter zusammen. Gemeinsam entsteht eine Inszenierung mit schnellen Szenenwechseln, Licht, Projektionen und eigener Musik.
Neue Gesichter, große Rollen.
Viele im Ensemble stehen erstmals im BAC-Theater auf der Bühne. Alicia Schön übernimmt die Rolle der Tilda. Zweimal pro Woche probt sie und wächst Schritt für Schritt in diese anspruchsvolle Figur hinein.
Musik, die hier erst entsteht.
Sven Hilscher entwickelt das Technik- und Lichtkonzept. Für „Honig im Kopf“ arbeitet er außerdem an einer eigenen Komposition, die er selbst einspielen wird. Die Musik wird Teil der Erzählung.
Ein Stück Venedig in Bad Arolsen.
Anne Menzel bringt ihre Erfahrung mit venezianischen und historischen Kostümen ein. Stoffe, Farben und neue Gestaltungsideen verbinden Kostüm und Bühnenbild.
„Die Ideen hat nicht nur einer allein.“
Regisseur Jens Guske über die gemeinsame Arbeit bei den Proben

Kunst trifft Theater
Schon das Plakat erzählt mit.
Das Aquarell von Zita Schlegel zeigt Tilda und Amandus auf dem Weg nach Venedig. Bianca Jaschko von der Werbeagentur Jaschko hat die Vorlage weiterentwickelt und Elemente des Bühnenbilds in das Plakatkonzept aufgenommen.
Auf der Bühne:
Alicia Schön als Tilda
Reiner Freudenstein als Amandus
und viele weitere Mitwirkende
Regie: Jens Guske
Ein Blick hinter den Vorhang
Mit Herz, Hand und Akkuschrauber.
Bevor „Honig im Kopf“ unser Publikum berührt, wird auf unserer Bühne schon mit ganz viel Herz angepackt.

Noch liegen Holzplatten auf dem Boden, Kabel ziehen sich zwischen den Kulissen hindurch und der Akkuschrauber ist griffbereit. Für unsere Mitglieder heißt das: Ärmel hoch und los. Für „Honig im Kopf“ wird gebaut, geschraubt und umgeräumt – bis aus vielen einzelnen Teilen die Bühne für eine gemeinsame Geschichte entsteht.
Die Fotos halten fest, was hinter einem Theaterabend steckt: Einer befestigt eine Platte, andere packen beim Umbau mit an. An der Leiter steht eine helfende Hand bereit. Zwischendurch wird aufgeräumt, Platz geschaffen und gemeinsam geschaut, was als Nächstes zu tun ist. Jeder Handgriff bringt die Produktion ein Stück weiter.
Und mitten in der Arbeit bleibt Raum für ein Lächeln. Genau das macht diese Bilder so schön: Sie zeigen Menschen, die etwas miteinander schaffen wollen. Unsere Mitglieder bringen ihre Zeit, ihr Können und ihre Begeisterung ein. Was sie hier leisten, verdient schon vor der Premiere einen großen Applaus.
Wenn sich im November der Vorhang für Tilda und Amandus öffnet, steckt in dieser Bühne auch die Arbeit all derer, die heute hinter den Kulissen anpacken. Ein Stück über Verbundenheit bekommt seinen Platz durch Menschen, die Zusammenhalt leben.



Danke an alle, die mitbauen, mitdenken und mithelfen. Ihr macht aus einer Idee einen Theaterabend – und aus vielen helfenden Händen unser BAC.
Zum Weiterlesen & Weiterdenken
Hintergründe zum Stück.
Tildas und Amandus’ Reise erzählt von Erinnerung, Würde und familiärem Zusammenhalt. Auch jenseits der Handlung lohnt sich ein Blick auf die Entstehung des Stücks und auf das Thema, das die Familie bewegt.
Die Bedeutung des Titels
Warum „Honig im Kopf“?
Im Film versucht Amandus, seiner Enkelin zu erklären, was in ihm vorgeht: Seine Gedanken fühlen sich an, als seien sie durch Honig verklebt. Der Titel gibt seiner Verunsicherung ein Bild, das Tilda verstehen kann.
So öffnet die Geschichte eine Tür zu Amandus’ Sicht auf die Welt. Seine Gedanken geraten durcheinander, während der Wunsch nach Nähe und Geborgenheit bleibt.
2014 · 2016 · 2026
Vom Kino auf die Bühne.
Die Geschichte wurde 2014 durch den Film von Til Schweiger bekannt. Das Drehbuch schrieben Hilly Martinek und Til Schweiger; Dieter Hallervorden spielte Amandus, Emma Schweiger seine Enkelin Tilda.
Die Bühnenfassung von Florian Battermann wurde in einer Bearbeitung von René Heinersdorff am 18. Juni 2016 am Schlosspark Theater Berlin uraufgeführt. Zehn Jahre später bringt das BAC-Theater Bad Arolsen seine eigene Inszenierung auf die Bühne.
Film und Mitwirkende (PDF) ↗︎ · Uraufführung im Archiv des Schlosspark Theaters ↗︎
Das Thema hinter der Geschichte
Demenz verstehen.
Demenz bezeichnet ein Muster von Beschwerden, bei denen geistige Fähigkeiten wie Erinnern, Denken oder Orientierung nachlassen. Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Ursache einer Demenz.
Amandus’ Geschichte lenkt den Blick auf einen Menschen und seine Familie. Wer sich darüber hinaus informieren möchte, findet bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft verständliche Erklärungen, Erfahrungen von Betroffenen und Angehörigen sowie Zugänge zu Beratung.
Für Familien
Mit Kindern ins Gespräch kommen.
Tildas Blick auf ihren Opa ist ein guter Ausgangspunkt für Fragen über das Älterwerden und das Zusammenleben der Generationen. Wenn ein nahestehender Mensch an Demenz erkrankt, brauchen auch Kinder verständliche Antworten.
Der Animationsfilm Knietzsche und die Demenz erklärt das Thema aus der Perspektive eines Kindes. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft stellt ihn zusammen mit Anregungen für Gespräche und einem Workshop zum Thema Erinnerungen vor.
Presse & Hintergründe
Mehr über die Produktion.
Für Presseanfragen und weitere Informationen zur Eigenproduktion erreichst du das BAC-Theater Bad Arolsen unter info@bac-theater.de.
Gästestimmen
Wie hat dir Honig im Kopf gefallen?
Nach deinem Theaterbesuch freuen wir uns auf deine persönlichen Eindrücke. Was hat dich berührt, was ist dir in Erinnerung geblieben?
Premiere ist am 20. November 2026. Bitte bewerte nur eine Aufführung, die du selbst besucht hast. Jede Einsendung wird vor der Veröffentlichung geprüft.
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Das sagen unsere Gäste
Hier erscheinen die freigegebenen Gästestimmen zu Honig im Kopf.


