Romeo und Julia – Alles auf Anfang

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Gastspiel · Kulturstall Deute

Liebe kennt keinen Ruhestand.

Romeo und Julia – Alles auf Anfang

Zwei Menschen verlieben sich spät im Leben. Ihre Familien haben andere Vorstellungen. Der Kulturstall Deute gibt Shakespeares Liebesgeschichte eine neue Perspektive – und stellt die Frage, wer über unser Glück bestimmen darf.

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BAC-Theater Bad Arolsen · Sitzplätze mit freier Platzwahl

Veranstaltungsmotiv: Romeo und Julia – Alles auf Anfang, Kulturstall Deute
Bildquelle: Kulturstall Deute

Eine Liebe, die Fragen stellt.

Was passiert, wenn Eltern oder Großeltern noch einmal ihr Herz verlieren? In dieser freien Bearbeitung stehen ältere Liebende im Mittelpunkt. Ihr Wunsch nach Nähe bringt das vertraute Gefüge ihrer Familien durcheinander. Aus Sorge kann Bevormundung werden; aus einem neuen Glück ein Konflikt mit den Menschen, die es eigentlich gut meinen.

Die Inszenierung verbindet bildhafte Szenen, Improvisation und einen musikalischen Soundtrack. Dabei geht es um die Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen, um Würde und um den Mut zu einem neuen Anfang. Ein bekannter Stoff begegnet Fragen, die mitten in unseren Alltag führen.

Zur Stückankündigung des Kulturstalls ↗

Die Idee kam aus dem Leben.

Regisseur Thomas Hof fand den Anstoß zu dieser Fassung bei seiner Arbeit als Klinikclown in einer Pflegeeinrichtung. Dort erlebte er, wie neue Beziehungen älterer Menschen ihre Familien aufwühlen können. Diese Erfahrungen führten ihn zu einem anderen Blick auf Romeo und Julia.

Mario Schönewald spielt Romeo, Karin Wienecke spielt Julia. Auch vertraute Nebenfiguren bekommen neue Aufgaben: Aus Julias Amme wird eine Betreuerin, aus dem Pater eine Therapeutin. Originalpassagen und neu erarbeitete Texte treffen auf Rückblenden und szenische Standbilder.

Nach dem Probenbericht der HNA vom 6. Juni 2026, veröffentlicht auf der Website von Deute. Den Pressebericht lesen ↗

Vom Bauernhof auf die Bühne.

Der Name Kulturstall erzählt schon etwas über seine Herkunft: Auf dem Löwenhof, einem ehemaligen Bauernhof im Gudensberger Stadtteil Deute, entstand in den 1990er-Jahren ein Kulturwochenende. Menschen aus dem Dorf holten Musik und Theater auf den Hof.

2002 kam eine eigene Theatergruppe hinzu. Am Anfang stand „Shakespeare in Deute“, begleitet von den Schauspielern Cecile Kott und Gerhard Fehn. 2006 gründete sich der Verein Kulturstall Deute e.V. Bis heute arbeiten die Amateurdarstellerinnen und Amateurdarsteller für ihre Inszenierungen mit professioneller künstlerischer Unterstützung. Jedes Jahr entsteht ein neues Stück, das anschließend an verschiedenen Orten in Nordhessen zu sehen ist.

Mehr zur Geschichte und zum Jubiläum ↗

Eintritt: 14 €

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