Kino im BAC · Ausführliche Filmbeschreibung
Staatsschutz
Mittwoch, 21. April 2027 · 19:30 Uhr
Einlass ab 18:30 Uhr · Eintritt 5 € an der Abendkasse
Trailer zum Film

Mit staatlichen Mitteln und staatlicher Autorität – so will die junge Staatsanwältin Seyo Kim rechter Gewalt in Ostdeutschland entgegentreten. Als sie selbst ins Visier gerät und einen rassistischen Anschlag überlebt, entscheidet sie sich in eigener Sache zu ermitteln. Es gelingt Seyo, einen der Täter vor Gericht zu bringen. Die deutsche Staatsanwaltschaft umweht der Mythos, die "objektivste Behörde der Welt" zu sein. Doch während ihres Gerichtsprozesses erlebt Seyo am eigenen Leib, was es bedeutet, den Kampf für Gerechtigkeit in einem Staat zu führen, der mit zweierlei Maß misst und rechte Gewalt nicht nur verharmlost, sondern mitunter sogar deckt.
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Seyo Kim ist eine spannende Protagonistin, die im Laufe des Plots eine komplexe Wandlung durchläuft. Mehr und mehr muss sie ihre anfänglichen Überzeugungen infrage stellen und erkennen, dass das System, von dem sie selbst ein aktiver Teil ist, Rechtsextremismus verharmlost und zu einer Deckung von Nazis beiträgt. Klug und mit gründlichem Hintergrundwissen schildert das Skript Prozesse, die zu Korruption und zu Diskriminierung führen. Der Film weckt Unbehagen und ist damit genau die Art von politischem, widerständigem Kino, das wir in dieser Zeit brauchen.
Filmdaten
- Genre
- Drama, Thriller
- Land / Jahr
- Deutschland 2026
- Laufzeit
- 113 Minuten
- Altersfreigabe
- FSK 12
- Regie
- Faraz Shariat
- Besetzung
- Chen Emilie Yan, Julia Jentsch, Alev Irmak, Arnd Klawitter, Sebastian Urzendowsky

